Sequential Peaks with Time and Master/Slave Concept (Sequentielle Extrema mit Zeit und Master/Slave-Funktion)

Sequential Peaks with Time and Master/Slave Concept (Sequentielle Extrema mit Zeit und Master/Slave-Funktion)

Beschreibung der Auswertemethode

Bei der Methode „SQTMS“ werden die Umkehrpunkte eines Masterkanals, die dazugehörige Absolutzeit und die Momentanwerte der Slave-Kanäle (zeitkorreliert zum Umkehrpunkt) sequentiell im Speicher abgelegt. Jeder Kanal kann als Master definiert werden und jeder andere Kanal als Slave zu diesem Master. In einer 20-Kanal-Box können maximal 20 Master-Kanäle und mehr als 100 Slave-Kanäle für eine Messung definiert werden. Eine weitere Auswertehilfe stellt die Marker-Funktion dar. Sie erlaubt dem Benutzer die Kennzeichnung von Messereignissen im Datenstrom. Die einstellbare Amplitudenunterdrückung gewährleistet, dass kleine Lastspiele nicht erfasst werden.

Typische Anwendungen und Eigenschaften

Für Schwingfestigkeitsuntersuchungen werden nur noch die wesentlichen Merkmale einer Signal-Zeitfunktion abgespeichert. Hierdurch ergibt sich eine stark speicherplatzsparende Ablage der Daten. Vor allem wird die Darstellung der Messergebnisse erheblich komprimiert, auf das Wesentliche beschränkt und dadurch sehr übersichtlich. SQTMS wird überall dort mit Erfolg angewandt, wo es erforderlich ist, zum Zeitpunkt eines Umkehrpunktes des Signals in einem wesentlichen Kanal, die Momentanwerte in weiteren Messkanälen zu kennen.