Software-Produktübersicht

Software-Produktübersicht

Die Preise für alle Software-Pakete beinhalten das Messprogramm in dem MAS MICRO-Recorder, das Bedienprogrammim Terminal sowie den Software-Teil, der eine Ausgabe der gemessenen Daten erlaubt. Die Darstellung der Messdaten kann in tabellarischer und in graphischer Form auf dem Display des Terminals sowie auf dem externen Drucker erfolgen.

RF - Rainflow

In diesem Software-Paket sind neben Rainflow auch die Auswertungsmethode „Level Crossings LC“ und „Range Pairs RP“ sowie die tabellarische und graphische Darstellung dieser Methoden enthalten. Ein Protokoll der wesentlichen Ereignisse während der Messung kann ausgegeben werden.

Bei der Methode Rainflow werden online die Umkehrpunkte im Datenstrom erkannt und falls es sich um sog. geschlossene Hystereseschleifen handelt, als Maxima- und Minima-Werte in der Ergebnismatrix (64x64 Klassen) abgelegt. Umkehrpunkte, die keine geschlossenen Hysteresen ergeben (Halbschwingspiel), werden im Residuum abgelegt. Die einstellbare Amplitudenunterdrückung gewährleistet, daß kleine Lastspiele (evtl. Störungen) herausgefiltert werden.

LC - Level Crossing

Das Ergebnis der Methode Level-Crossing (Klassengrenzendurchgangsverfahren) wird offline aus Rainflow gewonnen. Es wird die Überschreitungshäufigkeit von Klassengrenzen ermittelt und das Ergebnis der Zählung als Summenhäufigkeitskollektiv dargestellt.

RP - Range Pairs

Das Ergebnis der Methode Range-Pairs (Bereichspaar-Zählung) wird offline aus Rainflow gewonnen. Es werden Bereichspaare, welche sich aus einem Lastanstieg (über eine bestimmte Anzahl von Klassen) und dem entsprechenden Lastabfall (über die gleiche Anzahl von Klassen) zusammensetzen, gezählt und als Summenhäufigkeitskollektiv dargestellt.

TaL - Time at Level

Bei der Methode Time-at-Level (Verweildauer) wird online die Zeit ermittelt, die das Meßsignal in einer von 256 Klassen verweilt. Wird eine Klasse während einer Messung mehrfach durchlaufen, werden die einzelnen Verweilzeiten dieser Klasse aufaddiert.

TM - Transient Mode mit Trigger

Bei der Methode Transient-Mode mit Trigger werden die Meßwerte nach der Klassierung in vom Benutzer für jeden Kanal getrennt definierten Zeitintervallen (bis max. 2.000 Hz pro Kanal) im Speicher abgelegt. Da die Meßmethode sehr speicherplatzintensiv ist, wird der Benutzer durch verschiedene Triggermethoden unterstützt.

RF + TM + TAL

Die Kombimethode RF+TM+TAL erlaubt die gleichzeitige Ausführung der Methoden RF, TM und TAL (siehe auch Methodenbeschreibungen). Üblicherweise werden für Langzeituntersuchungen die Methoden RF und TAL eingesetzt, da sie bei minimalem Speicherverbrauch die maximale Information über die Beanspruchung des untersuchten Meßobjekts ermitteln. Jedoch gehen durch diese Methoden jegliche Informationen über die Signalform verloren. Insbesondere bei Lastspitzen besteht jedoch häufig der Wunsch, möglichst detaillierte Informationen über den Zeit-Lastverlauf zu bekommen. Mittels der Triggerfunktion von TM läßt sich für jeden Kanal individuell ein Grenzwert für die Zeitreihen-Aufzeichnung definieren. Durch Pre- und Post-Trigger kann zusätzlich die Vorgeschichte und der Abklingvorgang aufgezeichnet werden.

DE - Damage Evolution (Schädigungsberechnung)

Die Methode Damage-Evolution (DE) basiert auf der Rainflow-Zählung und der Schadensrechnung nach Palmgren-Miner. Anhand der benutzerdefinierten (fiktiven) Wöhlerlinie berechnet der Recorder ständig aus der Rainflowmatrix des Messkanals die aktuelle relative Schadenssumme. Diese Schadenssumme wird zusammen mit einem Zeitstempel in regelmäßigen Abständen gespeichert. Die Zeitauflösung kann zwischen 0,1 Sekunden und mehreren Minuten frei gewählt werden. Am Ende der Messung erhält man eine Kurve über den Verlauf des Relativschadens über der Zeit. Dabei kennzeichnen steile Anstiege im Graphen Versuchsabschnitte mit hohem Schadenseintrag. Über den Zeitstempel können diese mit anderen Ereignissen korreliert werden.

TaLnD - Time at Level mehrdimensional

Bei der Methode Time-at-Level mehrdimensional (Verweildauerklassierung mehrdimensional bzw. Verbundklassierung) wird online die Zeit bestimmt, wie lange mehrere (max. drei) verschiedene Ereignisse in einer bestimmten Signalhöhe zusammen aufgetreten sind. Auf diese Weise lassen sich bis zu drei analoge Größen statistisch zueinander korrelieren. Mehrere TALnD- Auswertungen können mit verschiedenen, frei wählbaren Quellkanälen parallel durchgeführt werden. Außerdem kann TALnD mit den Methoden RF+TM+TAL und SQTMS kombiniert werden.

DTCR - Direct to Card Recording

Ähnlich wie bei TM können mit dieser Methode beliebige Kanäle als Zeitreihe aufgezeichnet werden. Jedoch werden die Daten direkt auf eine im Recorder befindliche und leicht wechselbare Flash-Karte gespeichert, die zur Zeit mit bis zu 16GByte Speicherkapazität erhältlich sind.
Für jeden Kanal ist die Abtastrate individuell einstellbar. Die maximale Abtastrate pro Kanal beträgt 2kHz, die maximale Summenabtastrate hängt von der Speicherkarte ab (ca. 40kHz). Über einen digitalen Eingang kann die Aufzeichnung für alle Kanäle synchron gestartet und gestoppt werden, wobei eine einzelne Messung aus bis zu 1 Milliarde Werten (pro Kanal) bestehen kann.

DCTR/RPC-III – Direct to Card Recording im RPC-III_Format

Die Methode DTCR speichert die Daten verschiedener Kanäle mit fester Abtastrate auf einem eingesteckten Datenträger ab. Dazu wird bisher das DIADEM-Format (.dat) verwendet. Auf Kundenwunsch soll statt dessen das RPC-III-Format verwendet werden

  • Um eine einfache Weiterverarbeitung zu ermöglichen, sollen die Daten aller Kanäle in nur einer einzigen Datei abgelegt werden. Das setzt voraus, dass alle Kanäle mit gleicher Abtastrate aufgezeichnet werden.
  • Die Größe für eine einzelne Datei ist auf 2GByte beschränkt.
  • GPS-Daten müssen als FLOAT mit niedrigerer Abtastrate ≤10Hz aufgezeichnet werden. Dafür wird immer eine eigene Datei erzeugt.
  • Die Umwandlung der GPS-Daten in FLOAT reduziert die mögliche GPS-Auflösung auf ca. 2m.

SQTMS - Sequential Peaks mit Zeit und Master/Slave-Funktion

Bei der Methode Sequential Peaks and Troughs with Time Master/Slave (Sequentielle Extremas mit Zeitinformation und Master/Slave-Funktion) werden die Umkehrpunkte eines Masterkanals, die dazugehörige Absolutzeit und die Momentanwerte der Slavekanäle (Zeitkorreliert zum Umkehrpunkt des Masterkanals) sequentiell im Speicher abgelegt. Jeder mögliche Kanal kann als Master definiert werden und jeder andere Kanal als Slave zu diesem Master. Eine weitere Auswertehilfe stellt die Marker-Funktion dar. Sie erlaubt dem Benutzer die Kennzeichnung von Meßereignissen im Datenstrom. Die einstellbare Amplitudenunterdrückung gewährleistet, daß kleine Lastspiele nicht erfaßt werden.

PSDot – Power Spectral Density over time

Über einen wählbaren Zeitraum von ca. 10 Minuten wird das PSD gemittelt erfasst Die PSD-Daten sollen dann in diesem Intervall kontinuierlich aufgezeichnet werden. Die Spektralauflösung beträgt 1Hz bei einer Bandbreite von mind. 64Hz. Die Amplitudenauflösung beträgt 16Bit. dem Kanal erfasst und weiterverarbeitet. Anderenfalls bleibt der aktuelle Kanal-Wert unverändert.

RFX – Rainflow mit variabler Klassenanzahl

Durch die RFX-Erweiterung für die Standard-Rainflow-Software kann die Auswertung mit 64x64, 128x128 oder sogar mit 256x256 Klassen erfolgen. Da mit steigender Auflösung der benötigte Speicherplatz stark anwächst, kann die Auflösung für jeden Kanal individuell eingestellt werden. Dadurch wird die bestmögliche Speicherplatzausnutzung gewährleistet.

RF-HS / TaL-HS - Highspeed für RF & TaL

Unter der Voraussetzung, daß nicht alle der möglichen 20 analogen Kanäle benutzt werden, besteht die Möglichkeit, die Methoden RF und TaL mit erhöhter Abtastrate auszuführen. Als Faustformel gilt maximale Abtastrate ist gleich 40kHz / Kanalanzahl. Für weitere Einzelheiten kontaktieren Sie uns bitte.

DS - Datensätze

Die Option Datensätze ermöglicht die Unterteilung der Gesamtmessung in mehrere Teilergebnisse, s.g. Datensätze. Der Datensatzwechsel kann durch ein externes digitales Signal, oder durch das Terminal-Programm erfolgen. Gespeichert werden die Datensätze entweder auf der eingesteckten FLASH-Speicherkarte (nur Micro-II) oder in ungenutztem, internem Speicher.

VAC - Virtual Analog Channel

Virtuelle Kanäle sind Meßkanäle, die nicht direkt einem physikalischem Sensor zugeordnet sind, sondern den aktuellen Meßwert aus der Verrechnung von analogen und digitalen Kanälen bestimmen. Die Quellkanäle (analog und digital) sind frei wählbar. Bei einigen Formeln können zusätzliche Koeffizienten (Konstanten) angegeben werden. Die Berechnung erfolgt auf der Basis der eingestellten physikalischen Skalierung der zu verrechnenden Kanäle. Dabei ist der tatsächlich genutzte Wertebereich vom Benutzer in gewissen Grenzen einstellbar. Wie ein realer Kanal auch, kann das Ergebnis eines virtuellen Kanals ebenfalls durch Angabe von Empfindlichkeit und Offset in eine andere physikalische Größe überführt werden. Zum Betrieb eines virtuellen Kanals brauchen Sie diese Basissoftware. Dazu kommt der Preis für die jeweilige Formel.

CAN-BUS

CAN-BUS-Anbindung – MICRO- und MATCH-Systeme

Über die CAN-Bus-Anbindugen können die dort übertragenen Meßgrößen vom Micro- Recorder erfasst und wie andere analoge Meßwerte online verarbeitet und aufgezeichnet werden. Zum Einsatz kommen alle weiter vorne beschriebenen Auswertungsmethoden wie z.B.: RF, TM, TAL, TALnD, SQTMS, etc. Die Weiterverarbeitung durch virtuelle Kanäle ist eben so möglich. Dadurch kann sich die Gesamtanzahl an Analogkanälen auf über 50 erhöhen.
Bitte beachten Sie, dass diese Option zusätzliche Hardware-Komponenten erfordert.

Zweiter CAN-BUS-Knoten

Durch die Option können die Daten von einem zweiten CAN-Knoten erfasst werden. Die Kommunikationsparameter sind für beide Knoten unabhängig einstellbar.
Bitte beachten Sie, dass diese Option zusätzliche Hardware-Komponenten erfordert.

Multiplex CAN-BUS

Die Option erlaubt die unabhängige Weiterverarbeitung unterschiedlicher CAN-Bus Daten, die in ein und demselben Frame übertragen werden und nur durch eine zusätzliche ID im Datenframe unterschieden werden. Dazu kann zusätzlich ein Multiplexer-Byte und der Multiplexer-Index für jeden CAN-Kanal angegeben werden.

FDT - Fast Data Transfer

Diese Option erlaubt mittels eines speziellen USB-Adapters das bis zu fünfmal schnellere Auslesen der Messdaten aus dem MICRO- und MATCH-Recorder.
Eine Nachrüstung für alle älteren Recorder ist möglich.

RL - Remote Link Datenfernübertragung

Remote Link erlaubt die Fernsteuerung eines oder mehrerer Recorder über das GSM-Netz inkl. Datenfernübertragung. Bitte beachten Sie, dass diese Option zusätzliche Hardware-Komponenten erfordert.

GPS-Anbindung MICRO- und MATCH-Systeme

Mit der GPS Anbindung können die Positionsdaten von fast jedem handelsüblichen GPS-(Global Positioning System) Empfänger vom Recorder erfasst und aufgezeichnet werden. Die Daten werden synchron zur Recorderzeit abgespeichert und können dadurch mit zusätzlich aufgezeichneten Zeitreihen (TM, SQTMS) korreliert werden. Durch die Verwendung hocheffizienter Codierverfahren lassen sich auch sehr lange Versuchsfahrten mit hoher Genauigkeit aufzeichnen. So wird z. B. für die Aufzeichnung von 10000 km Wegstrecke weniger als 300kByte Datenspeicher benötigt. Die Daten können als NME0183 kompatible Datei oder als tabellarisches ASCII-File exportiert werden.
Bitte beachten Sie, dass diese Option zusätzliche Hardware-Komponenten erfordert.

Erweiterungen für die GPS-Datenaufzeichnung

GPS-Slave-Channel, zusätzlicher Slavekanal für GPS-Datenstrom - NEU

Normalerweise wird im GPS-Datenstrom zu jedem Wegpunkt nur die Zeit und Ortskoordinate abgelegt. Durch die Slave- Channel-Option können außerdem (maximal 4) zusätzliche Analogkanäle im GPS-Datenstrom gespeichert werden. Als Slave- Kanal kann jeder im Recorder verwendete Analogkanal eingestellt werden. Typischerweise wird diese Option benutzt, um zu den Ortskoordinaten zusätzliche wegbezogene Größen wie z.B. die Motortemperatur, die Höhe oder die aktuelle Geschwindigkeit abzuspeichern und später auszuwerten. Da zu jedem Wegpunkt nur ein Satz Slavekanäle abgelegt wird, ist der zusätzliche Speicherbedarf mit 2Byte pro Slavekanal (und Wegpunkt) gering.

NMEA0183-(GPS-)Analogkanäle - NEU

Mit dieser Option lassen sich fast beliebige Zusatzinformationen aus dem NMEA0183-Datenstrom des GPS-Empfängers extrahieren. Die NMEA0183-Kanäle können ohne Einschränkungen wie gewöhnliche Analogkanäle verwendet werden. So kann das extrahierte Signal z.B. als Trigger für die TM-Aufzeichnung verwendet werden oder entsprechend der im Recorder zur Verfügung stehenden Auswertungsverfahren klassiert werden. Dadurch kann z. B. die vom GPS-Empfänger ermittelte Geschwindigkeit oder Höhe über Normal-Null ohne zusätzlichen Sensor erfasst und klassiert werden. In Verbindung mit der Option „GPS-Slave-Channel“ (s.o.) kann dies außerdem genutzt werden, um zusätzlich zu Längen- und Breitengrad auch die Höhe für jeden Wegpunkt zu speichern.

N-AJUST-ALL

Die „nAdjustAll“-Funktion erlaubt den gleichzeitigen Offsetabgleich von allen oder einigen analogen Kanälen. Dadurch wird für den Fall, daß für viele Kanäle innerhalb kürzerer Zeit wiederholt ein Abgleich erforderlich ist, die Prozedur der Nullpunktkorrektur erheblich vereinfacht.
Ob und auf welchen Wert abgeglichen werden soll, kann für jeden Kanal individuell eingestellt werden.

VPOV - Virtual Power Off für RF

Bei einigen Anwendungen ist bekannt, daß sich bei Power-Off ein bestimmter, konstanter Messwert einstellt (z.B.: Motordrehzahl = 0). Dieser Wert kann jedoch messtechnisch nicht erfaßt werden, da er sich erst einstellt, wenn die Versorgungsspannung ausgefallen ist und bei Power-On bereits nicht mehr vorhanden ist. Um diesen Wert dennoch in der RF Messung berücksichtigen zu können, wird durch diese Erweiterung bei jedem Power-On ein virtueller Meßwert in den Datenstrom der Methode RF eingefügt, der dem tatsächlichen Power-Off-Wert entspricht.
Der Power Off Wert ist vom Benutzer für jeden Kanal einstellbar. Außerdem kann die Funktion für jeden Kanal einzeln deaktiviert werden.

DT - Digital Time

Die bisher beschriebenen Methoden bezogen sich auf die Analyse und Speicherung von Analogmesswerten. Die Methode Digital Time wertet im Gegensatz dazu digitale Eingangssignale aus (im KFZ z. B. Kupplung ausgerückt, Scheibenwischer an/aus usw.). Sie kann in den Digitalkanälen kombiniert mit allen oben erwähnten Auswertungsmethoden für die Analogkanäle benutzt werden. Diese Methode, die digitale Eingangssignale auswertet, wird dazu benutzt, um den zeitlichen Ablauf der Digitalsignale aufzuzeichnen.

SOFTWARE-ERWEITERUNGEN FÜR TERMINALPROGRAMM

Track View

Dieser Zusatz zum MAS-Terminal-Programm ermöglicht die Darstellung der zurückgelegten Wegstrecke anhand der aufgezeichneten GPS-Daten. In Verbindung mit anderen zeitkorrelierten Aufzeichnungsverfahren wie z.B. TM oder DE, kann einfach zu jedem Zeitpunkt des aufgezeichneten Signals, die Position bestimmt und im Track View dargestellt werden.

DAMCALC - Damage-Calculator – Offline Lebensdauer-Berechung (ausgehend von Rainflowmatrizen)

Der Damage Calculator ist eine Erweiterung des MAS-Terminalprogramms zur nachträglichen (offline) Schadensrechnung (damage calculation) anhand aufgezeichneter Rain-Flow-Matrizen. Das Resultat, der Schadenswert ermöglicht die Bewertung der erfahrenen Lastwechsel bezüglich des Schadenseinflusses auf das untersuchte Bauteil. Bei der vom Damage Calculator verwendeten Methode wird von der "linearen Schadensakkumulations-Hypothese" (Pilgrem-Miner) ausgegangen. Ihr liegt die Annahme zu Grunde, dass sich die Einzelschädigungen unterschiedlicher Lastspiele linear aufsummieren lassen, um die Gesamtschädigung zu berechnen.
Grundlage der Schadensrechnung ist die Wöhler- bzw. Betriebslastenkennlinie. Die Parameter dieser Kennlinie werden im so genannten Damage-File abgelegt, das mit jedem Editor den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann. Optional besteht die Möglichkeit, die Parameter der Methode Damage Evolution (DE) zu verwenden.
DAMCALC setzt mindestens das Vorhandensein der Methode RF (Rainflow) voraus.

CAN-Datenbank-Anbindung

Diese Option für das Terminal-Programm unterstützt die Parametrierung der CAN-Bus-Kanäle anhand von CAN-Datenbank- Files im .DBC-Format.

ADT- Automatic Data Transfer

Bei der ADT-Software handelt es sich um eine eigenständige Software, die ausschließlich dem Datentransfer vom Recorder auf einen PC dient. Das Programm wird von der Kommandozeile gestartet. Alle Sonderfunktionen (Starten, Stoppen, Löschen) werden durch Kommandozeilenparameter gesteuert. Das Stoppen, Auslesen, Löschen und wieder Starten des Recorders lässt sich damit vollständig automatisieren. Durch die Verwendung des Windows-Dienstes Geplante Tasks lässt sich damit ein regelmäßiges Auslesen eines oder mehrerer Recorder realisieren. In Verbindung mit der Remote Link- (RL-) Option kann dies natürlich auch für die automatische Fernabfrage genutzt werden.

OLE- Offline-Evaluation

Nachträgliche Auswertung von TM nach RF, LC, RP + TaL Nachträgliche Auswertung von SQTMS nach RF, LC, RP

Export nach Diadem

Diese Option erlaubt den Export der folgenden Softwaren nach Diadem:

  • RF - Rainflow (incl. Level Crossing und Range Pair)
  • TM - Transient Mode
  • TaL - Time at Level
  • SQTMS - Sequential Peaks and Troughs with Time and Master/Slave concept
  • DE - Damage Evolution